Karamello ruht sich nach den Strapazen der letzten Tage aus. Eingemummelt in Decken bei seinem neuen Schlafsack. Warm und weich – ein echter Whippet eben…
Der höhenverstellbare Fressnapf
Jeder kennt bestimmt was der Martin Rütter zu dem Thema zu sagen hat: “Der Hund stammt ja vom Wolf ab, und der schleppt den Hasen erstmal auf den nächsten Baumstumpf” und “Das dauert keine halbe Minute, dass der den Napf leer gefressen hat. Wenn er in der Zeit Haltungsschäden bekommt, dann kann ich ihn ja wohl reklamieren…”.
Weswegen ich auf das Thema komme, ist eine Rundmail von Platinum, die gestern in mein Postfach trudelte. Da ging es um die gefürchtete Magendrehung, die unbehandelt sehr schnell zum Tod führt. Zum Glück für uns Whippetbesitzer, ist das aber kein Thema und trifft eher auf die größeren Hunde zu. Ich zitiere mal die vorbeugenden Maßnahmen (Hervorhebung von mir):
Für die Magendrehung ist keine eigentliche Ursache bekannt, darum sind folgende Punkte eine Empfehlung, aber keine Garantie:
- Zur Vorbeugung sollten insbesondere großwüchsige Hunderassen mehrmals täglich (mindestens zwei) kleine Mahlzeiten erhalten. Insbesondere abends sollte nur eine kleine Menge Futter gegeben werden.
- Der Futternapf sollte auf dem Boden stehen.
- Große Wassermengen generell und besonders nach dem Fressen sind zu vermeiden.
- Gönnen Sie Ihrem Hund nach der Mahlzeit eine ausreichende Ruhepause.
Tja, also nichts mit Baumstumpf.
teilauto mit android
Seit einer Weile habe ich ein android Handy (Sonyericsson Xperia mini pro – das neue, nicht X10) und probiere, wie das so ist, alle möglichen und unmöglichen Anwendungen Apps aus.
Vor einiger Zeit bin ich Mitglied bei teilauto geworden. Das kann ich übrigens für alle Nicht-Autobesitzer empfehlen. Man muss sich kein Auto halten und hat immer für den nötigen Zweck das passende da. Vom Smart fortwo bis zum Kleintransporter oder auch 9-sitzigen Kleinbus ist alles im Bestand. Wenn man, wie ich, auch noch die Abo-Karte der LVB hat, rechnet es sich doppelt. Nicht nur, dass man bei teilauto einen ermäßigten Tarif bekommt, auch bei der LVB ist das Abo dann vier Euro günstiger.
Aber zurück zum android. Im Market findet sich keine Anwendung für teilauto. Teilauto selbst spricht davon eine App entwickelt zu wollen, aber momentan nur eine iPhone App zu haben. Wenn man sich bei teilauto einloggt, dann sieht man dass das Buchungssystem eine Sub-Domain von DB-rent flinkster ist. Also hab ich mir einfach mal die flinkster App installiert und die geforderten Daten ausgefüllt. Und siehe da, man kann darüber auch teilauto buchen, Buchungen ansehen und auch die Fahrzeuge und deren Verfügbarkeiten sehen.
Das ganze ist echt praktisch, weil ich da quasi auf dem Weg zum nächsten Fahrzeug noch die Buchung anleiern kann, oder mir auf der Karte nochmal genau ansehen kann, wo es steht und wie das Kennzeichen ist.
BTW: flink – flinker – flinkster m(
Cloud-Computing – der Weg zurück
Ist eigentlich mal jemandem aufgefallen, dass Cloud-Computing und die allgegenwärtige Benutzung der Smartphones in gewisser Weise eine Reise zurück an die Anfänge des Computerzeitalters ist?
Erinnern wir uns: es gab vereinzelt Computer, die Berechnungen durchführten. Diese waren so groß, dass sie ganze Zimmer füllten. Sie wurden am Anfang mit eine Art elektrischer Schreibmaschine – sogenannter “teletypewriters” – bedient. Daher stammt auch die Abkürzung tty. Diese wichen später Terminals, also dummen Bildschirmen mit Tastatur, die nicht so viel Papier verbrauchten und auch so deutlich schneller und flexibler waren. Diese hat man bis vor wenigen Jahren noch an Flughäfen und in Banken gesehen.
Die Idee dahinter war, dass man einen Computer hatte, der extrem leistungsfähig war und den sich einfach mehrere Anwender teilten. Abgesehen davon waren sie ja auch riesig, der Computer auf jedem Schreibtisch war noch eine Vision…
Als die Computer immer kleiner wurden, und die PCs – bzw. auch Macs – den Siegeszug auf den Schreibtischen der Benutzer angetreten haben, hatte man plötzlich kleine, leistungsfähige Rechner, die nur noch von einem einzelnen benutzt wurden. Die meiste Zeit langweilen sich diese Geräte. Projekte wie seti@home oder boinc zeugen davon.
Auch in der Geschäftswelt ist man irgendwie davon abgerückt einer Menge von Nutzern soviel Leistung in die Mitte zu stellen, wie diese im Schnitt gemeinsam benötigen. Statt dessen bekam nun jeder in etwa so viel Leistung, dass der Rechner im Mittel nicht überfordert war. In die Mitte kam nur ein schwächerer Server, der drucken konnte und auf dem Dateien rumliegen. Auf die Menge der Nutzer gesehen, bedeutet dies, dass deutlich mehr Rechenleistung zur Verfügung gestellt werden musste. Abgesehen davon lassen sich viele Rechner nur schwerer warten und aufrüsten, als ein einzelner Zentraler.
In der Unix-Welt hat die Lösung mit Terminals, zumindest technisch gesehen, überlebt. Auch wenn hier die meisten Anwender an einen eigenen Rechner sitzen, so ist die grafische Umgebung X11 auf Netzwerk ausgelegt. Die Ein- und Ausgabe kann an einem anderen Rechner stattfinden, als das eigentliche Programm läuft. Auch ssh lenkt die Ein- und Ausgabe auf einen anderen Rechner um.
In der Windows-Welt gibt es seit NT4.0 die grafische Variante namens Terminal Server (die unter Win 2008 R2 in Remote Desktop Services umgetauft wurde). Das Konkurrenzprodukt von Citrix gab es sogar schon vor Windows als Text-Version. Somit gibt es auch für die PC-Welt seit ca. 20 Jahren die Möglichkeit “Terminals” zu nutzen. Massiven Einsatz erfährt es aber nur in großen Unternehmen und das auch erst seit ein paar Jahren. Mit dieser Technologie wurden auch die Text-Terminals in den Banken abgelöst. Endlich darf man auch in Banken-Software mit der Maus arbeiten. Macht’s das besser? Wer weiß.
Aber zurück zu Cloud-Computing. Still und heimlich hat sich die Welt mit einem “Großcomputer” – Der CLOUD – vernetzt. Plötzlich wird jedes Telefon, jeder Rechner zum Terminal. Die eigentliche Rechenarbeit und Datenhaltung wird, wie in den den “alten Tagen” in einem großen Raum durchgeführt. Nur jetzt sind es mehrere Räume, Rechenzentren gennant, die ihrerseits tausende Computer beherbergen. Unsere schlauen Geräte sind nur mehr zu “dummen Terminals” geworden. Viel mehr als die Ein- und Ausgabe wird ihnen nicht abverlangt.
Der nächste Schritt wird dann wohl der allgegenwärtige Computer, wie in Star Trek, wo man nur noch “Computer: …” sagen muss. Vielleicht wird die CLOUD auch irgendwann so mächtig und überlegen sein, wie der AC, den sich einst Isaac Asimov in seiner Kurzgeschichte Die Letzte Frage ausdachte, die er bereits 1956 schrieb. Über 50 Jahre her, eine Ewigkeit im Computerzeitalter…
Osterupdate
Ostern ist vor Allem ein etwas längeres Wochenende, wo man sich mal ein wenig Zeit nehmen kann das Eine oder Andere fertig zu stellen oder neu anzupacken. Weiterlesen
IKEA Hackers
Ich bin die letzten Tage von einem Hundeforum zum nächsten gezogen. So gibt es hier in Leipzig das DogZig-Forum, und mindestens zwei Whippet Foren. Eins mit de und eins mit eu. Auf das erste bin ich aus Versehen gestoßen und in dem zweiten scheint mehr los zu sein. Allerdings ist es irgendwie extrem langsam zu sein.
Egal, eigentlich wollte ich über etwas anderes berichten, und zwar die Seite IKEA Hackers. In einem der Foren wurde sie verlinkt, weil da verrückte Ideen zu Tiermöbeln drin sind. Die Idee ist, dass Leute Möbel, bzw. Einzelteile von IKEA nehmen und diese tunen, kreativ zusammenbauen oder ganz und gar zweckentfremden.
Beispiel gefällig? Eine Uhr gebaut aus einem Spiegel:
Im Prinzip ist das nur der FIGGJO Spiegel mit einem Loch in der Mitte, einem Uhrwerk dahinter und Zeigern davor…
Die krasseste Idee, die ich bisher gesehen habe, ist aus Utensilien, die man bei IKEA kaufen kann, ein Feuer zu machen:
Als kreative Anregung ist die Seite echt eine Fundgrube. Ich denk da werde ich auch noch was umsetzen…
Weihnachtsupdate…
So, das Jahr neigt sich dem Ende und es ist einiges passiert.
Ich hab’s geschafft mein Studium abzuschließen. Zwar nicht ganz so glorreich, wie erhofft, aber trotzdem habe ich jetzt mein Diplom. Aktuell hat sich damit an meinem Leben noch nicht ganz so viel geändert, da die Bewerbungen noch laufen. Allerdings kann ich jetzt ganz ohne schlechtes Gewissen all die vielen anderen Sachen machen, die so um mich rum anfallen.
Beispielsweise hab ich z.B. die Webseite meiner Firma aus Drupal ausgegliedert und in eine MODx Revolution Seite geändert. Zugegeben, das war nicht viel Aufwand, weil ja eh nicht groß was draufsteht. Aber mit dieser Seite hier habe ich das ja auch noch vor …
Das größere Projekt läuft noch: die Umstellung der Effloresco’s Webseite nach MODx Revolution. Nach ein paar Tagen quasi Dauerarbeit daran, ist sie jetzt online und funktioniert auch schön. Allerdings werden noch ein paar Tage und Wochen ins Land gehen, bis alle Inhalte der früheren Webseiten online sein werden. Ist leider ziemlich viel Handarbeit …
Ich will zwar eigentlich nicht so viel in Richtung Webdesign machen, aber die Seite meiner Freundin habe ich auch mal mit CSS umgesetzt.
Zwischenzeitlich ist unser Kuscheltier Karamello nahezu ausgewachsen und versucht sich im Pubertieren. Anders als Regen, wo er am liebsten gar nicht das Haus verlassen will, liebt er Schnee und jagt die kleinen weißen Flocken. Oder er stiefelt quer über ein Schneefeld, in dem er bis zum Bauch drin steht. Abseits von Hundewiese heißt es da eingreifen, oder als Leinenhalter hinterhersprinten.
Nun sind wir gespannt, wie er sein erstes Silvester erlebt. Und natürlich auch was das Neue Jahr so bringen wird…
Wie Beiträge fürs Fernsehen entstehen
Nachdem es die BBC es so schön vorgemacht hat wie Fernseh-Beiträge gemacht werden, gibt es jetzt auch ein deutsches Video.
BBC:
Philipp und Philipp:
Geschichte der Schreibmaschine
Cooler Film…
Karamello im Halbkoma…
… und er hat auch allen Grund dazu.
Heute sind wir in aller früh – für unsere Verhältnisse – nach Markkleeberg gefahren. Autofahren ist ja nie wirklich ein Problem mit ihm, wenn er denn rausgucken darf. Das haben wir schon letzten Sonntag auf der Heimfahrt von Prestin gemerkt. Uns wurde noch gesagt, dass wir ihn so wenig wie möglich von der Fart mitbekommen lassen sollen, aber so richtig ruhig wurde er erst, als er in Transporttasche auf dem Schoß nach allen Seiten hinausgucken durfte.
Heute früh gings wie gesagt nach Markkleeberg, zur Welpenspielstunde. Wir drei kamen wenige Minuten zu spät, da wir noch ein wenig am Zeitmanagement mit dem Kleinen feilen. Aber wir wurden trotzdem herzlich aufgenommen und erstmal zu denjenigen gesteckt, die nicht ganz so wild spielen. Nachdem sich Karamello ein paar Minuten in Zurückhaltung geübt hat und sich bei den Menschen eingeschmeichelt hat, spielte er immer ausgelassener. Das erste mal nicht mit Whippets, sondern mit anderen Rassen.
Dann wurden alle angeleint und im Kreis mit Abstand gabs dann Erziehung für die Menschen, damit diese die Welpen nicht zu sehr verziehen. Ein paar Übungen wurden für sich bzw. nacheinander vor der Gruppe durchgeführt. Und dann gabs nochmal freies Spiel bis der Platz dann für die Junghunde geräumt werden musste.
Karamello war diesmal in der Gruppe, die ausgelassener spielten und legte sich sogar mit einem etwas älteren Schäferhund an. Am meisten angetan war er aber von einer ungefähr gleich alten Golden-Retriever Hündin, mit der er die meiste Zeit verbrachte und wo sich dominieren und dominiert werden die Waage hielt.
Schon jetzt sieht man wie wieselflink er ist und wie geschickt er Haken schlagen kann. Und alle, die ihm über das Fell strichen waren voll Bewunderung, wie seidig-weich er ist.
Tja, und dann gings wieder nach Hause. Er schlief schon auf dem Weg nach Hause ein und wollte nicht mal Gassi gehen bevor es wieder in die Wohnung ging. Die nächsten Stunden lag er dann in seinem Kennel und schlief. Selbst jetzt, mit einem Mittagessen und einem kurzem Mittagessen dazwischen ist er ungewohnt ruhig und verschlafen.
Was für eine Erfahrung…
